Fluchtversuche

Wydawnictwo: Männerschwarm
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szczegółowe informacje
tytuł oryginału
Fluchtversuche
data wydania
ISBN
9873939542322
liczba stron
200
język
niemiecki

Das Leben des Miro Sabanovic zwischen Familienterror, Bahnhof Zoo und Ausländerbehörde Miro Sabanovic ist elf Jahre alt, als er mit seiner Familie aus dem bosnischen Bürgerkrieg nach Berlin kommt. Das ist 1992. Knapp zehn Jahre später, am 14. August 2001, wird er abgeschoben - nach einem Leben auf dem Strich, nach einer typischen Drogenkarriere, nach zahlreichen Jugendstrafen. Es war ein...

Das Leben des Miro Sabanovic zwischen Familienterror, Bahnhof Zoo und Ausländerbehörde

Miro Sabanovic ist elf Jahre alt, als er mit seiner Familie aus dem bosnischen Bürgerkrieg nach Berlin kommt. Das ist 1992. Knapp zehn Jahre später, am 14. August 2001, wird er abgeschoben - nach einem Leben auf dem Strich, nach einer typischen Drogenkarriere, nach zahlreichen Jugendstrafen. Es war ein kurzes Leben am Bahnhof Zoo, das er in seiner Abschiebehaft zu Papier gebracht, das sein Betreuer Hans Peter Hauschild zu diesem Buch gemacht hat: Und es entspricht so gar nicht dem Klischee, das "Christiane F." und die "Kinder vom Bahnhof Zoo" vor 30 Jahren geprägt haben. Für Miro ist das Stricherleben nicht das Ende eines langen Abstiegs, sondern die schönste Zeit seines Lebens.

In der bosnischen Heimat war Miro von den Eltern zum Dieb erzogen und körperlich misshandelt worden. In Berlin erlebt er so etwas wie Freiheit und sogar die Zuneigung seiner Freier. Aber einerseits kann er sich auch in Deutschland nicht aus dem Bannkreis der Familie, seiner eigenen kriminellen Laufbahn befreien. Und andererseits er hat seine Rechnung ohne die Ausländerbehörden gemacht.

Auch Miros Geschichte ruft Klischeevorstellungen vom Leben der Roma oder vom Verhältnis deutscher Freier zu den Exoten auf dem Fleischmarkt hervor. Doch die Form der "Oral History", so Hans Peter Hauschild in seinem ausführlichen Nachwort, gelangt zu einer differenzierten Sicht auf das Einzelne jenseits von Klischees und Vorurteilen:

"Miros Jungenleben ist randvoll mit extremen humanitären Härten, die bei ihrer bloßen Nennung eigentlich jedes Herz zum Schmelzen bringen müssten. Dass er dennoch keine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland bekam, liegt auch an den Härten, die er selbst seinen Mitmenschen zufügt. Denn Miro, das Opfer, ist bei Gott kein Engel, sondern eine Zumutung, eine Frechheit auf zwei Beinen."(HP Hauschild im Nachwort)

 

źródło opisu: wydawnictwo Männerschwarm, 2002

źródło okładki: wydawnictwo Männerschwarm

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